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Team der Kinderklinik besucht das erste (teil-)stationäre Kindertages- und Nachthospiz in Niederbayern – Haus ANNA Eichendorf.

 

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Entlastung im Alltag für Familien mit schwerstkranken Kindern

Das Betreuungsangebot von Haus ANNA richtet sich an lebensverkürzend oder lebensbedrohlich erkrankte Babys, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 0-27 Jahren mit dem Schwerpunkt Region Niederbayern. Diese können im teilstationären Bereich dreimal pro Woche tagsüber, ein- bis zweimal pro Woche nachts oder einmal pro Monat für ein verlängertes Wochenende aufgenommen werden.
Das Haus ANNA ist da in Situationen, wenn die Familien den Alltag nicht mehr alleine bewerkstelligen können und bietet Entlastung über einen Tag bishin zu mehreren Tagen am Stück, um Eltern Zeit und Raum zu geben.


Dr. Benedikt Steif ist pädiatrische Palliativmediziner an unserer Kinderklinik – gemeinsam mit Vertreterinnen des Sozialdienstes der Kinderklinik hat er Haus ANNA Eichendorf besucht und sich ein Bild von dem Angebot gemacht. „Es braucht ein Hand in Hand von Fachkräften, um die palliative Versorgung von betroffenen Familien sicherzustellen. Dies war für uns ein sehr wichtiger und gewinnbringender Austausch“, so Steif.

 

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Engagement im Kinderschutz

Januar 2024Sozialministerium2024

Um Kinder vor Misshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Missbrauch zu schützen und den Betroffenen und deren Familie die notwendige Hilfe zukommen lassen zu können, braucht es ein starkes Netzwerk. Aus diesem Grund wurde im Rahmen des Kinder- und Familiengesundheitsnetzwerks Ostbayern (KiGO) das Netzwerk „Kinder- und Jugendschutz“ gegründet mit dem Ziel die bestmögliche Versorgungsstruktur aus dem Sozial- und Gesundheitswesen für betroffene Kinder und Familien zu schaffen.
Ebenso engagieren wir uns in der Kinderklinik seit mehreren Jahren mit unserem zertifizierten Kinderschutzteam, bestehend aus Ärzten, Sozialpädagoginnen, Psychologinnen, HeilpädagogInnen und Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen in der präventiven und aktiven Kinderschutzarbeit.

Gerade beim Kinderschutz ist die Zusammenarbeit zwischen Gesundheitswesen und Jugendhilfe essentiell beim Aufbau von Präventions- und Interventionsstrukturen. Auch deswegen freut sich unser Netzwerk und Kinderschutzteam immer sehr über die Einladung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales zur regelmäßigen interdisziplinären Besprechung zum Kinderschutz in Bayern.
Diese Zusammenarbeit der beiden Fachbereiche leben wir nicht nur auf gesundheitspolitischer Ebene, sondern auch aktiv im Kinderschutzteam der Kinderklinik. Unsere Kinderschutz-Fachärztin Verena Bürger und Sozialpädagogin Ann-Christin Schoibl hatten sich daher auf den Weg nach München gemacht und zu Themen des Kinderschutzes ausgetauscht.

Foto (Schoibl): Ann-Christin Schoibl, Verena Bürger

Ostbayerische Gesundheitsämter zu Gast in der Kinderklinik

September 2023Gesundheitsämter2023

Im September 2023 trafen sich ärztliche Vertreterinnen der Gesundheitsämter (Fachbereich Kinder- und Jugendgesundheit) unserer KiGO-Netzwerkpartner aus den Landkreisen Rottal-Inn, Freyung-Grafenau, Regen und Passau bei uns in der Kinderklinik.

Im Fokus des gegenseitigen Austausch standen dabei vor allem der aktuelle Stand und die Rahmenbedingungen der Kinder- und Jugendgesundheit in der RegionNeue Versorgungsmodelle und Präventionsstrategien wurden diskutiert – „immer mit Blick auf den Bedarf der Region und dem Ziel die die Versorgungssicherheit zu stärken “, erklärt KiGO-Netzwerkkoordinatorin Ann-Christin Schoibl.

Foto (Schoibl): Carolin Müller (Medizinaldirektorin, Landkreis Regen), Sigrun Klawitter (Bereichsleitung Kinder- und Jugendmedizin, Landkeis Passau), Michael Zeller (stellvertretender Ärztlicher Direktor der Kinderklinik Dritter Orden Passau), Ines Herrmann i.V.f. Claus Fischer (Sachgebietsleitung Medizin, Landkreis Rottal-Inn), Karin Drachsler (Medizinaloberrätin, Landkreis Freyung-Grafenau).

Neuer Flyer rund um das Thema Essstörungen

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Der Arbeitskreis Essstörungen präsentiert mit Freude den neuen Flyer für Betroffen Kinder, Jugendliche und deren Angehörige sowie Fachkräfte aus dem Sozial- und Gesundheitswesen.
Wie erkenne ich eine Essstörung, wann muss ich handeln und wo bekommt ich in der Region Hilfe?

Download: Essstörungen_Flyer_2022.pdf
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KiGO Netzwerktreffen „Begleitet aufwachsen“: Selbstbestimmt am Leben teilhaben

Mai 2022

Zum 9. Mal haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Frühen Hilfen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen zu einem gemeinsamen Austausch getroffen. Ziel dieses Netzwerkstreffens ist es, in der Region, über die Stadt- und Landkreisgrenzen hinweg, ein Betreuungskontinuum und gemeinsames Hilfe-Netzwerke zu schaffen. „Es geht uns darum, dass Kinder in den ersten drei Lebensjahren in psychischer und körperlicher Gesundheit aufwachsen können – das ist von wesentlicher Bedeutung für die weitere Entwicklung“, erklärt Netzwerk-Koordinatorin Ann-Christin Schoibl.

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 Das Netzwerk „Begleitet aufwachsen“ besteht seit 2015 und kooperiert mit dem bundes- und regionalweiten Netzwerk Frühe Kindheit (KoKi, gefördert durch das Bayrische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration und der Bundesinitiative Frühe Hilfen). Die regelmäßigen Treffen sollen den beteiligten Einrichtungen die Möglichkeit geben, deren jeweilige Arbeit und Projekte vorzustellen. „Bei unserem letzten Treffen durften wir Maria Ranzinger und Sarah Axinger von der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) begrüßen“, berichtet Schoibl.